StZ: Neue Hausbesetzungen nicht ausgeschlossen

Wohnungsnot bleibt in Stuttgart ein Thema. Den Stein des Anstoßes hatte eine Gruppe von Aktivisten in Heslach gegeben, indem sie zwei Wohnungen besetzte. Im Juni ist eine Kundgebung geplant.

Nach der Räumung zweier besetzter Wohnungen in Stuttgart wollen Aktivisten beim Thema Wohnungsnot nicht locker lassen. Am 14. Juni sei eine Kundgebung vor dem Rathaus geplant. Auch neue Besetzungen von leerstehenden Wohnungen seien nicht ausgeschlossen, teilten die Besetzer aus der Wilhelm-Raabe-Straße 4 und ihre Mitstreiter am Dienstag mit.

Am Montag waren zwei besetzte Wohnungen in der Straße im Stadtteil Heslach mithilfe der Polizei geräumt worden. Ende April waren dort eine dreiköpfige Familie und eine Mutter mit ihrem neunjährigen Sohn in das Haus gezogen, um gegen Leerstand in der Stadt zu protestieren.

Am 14. Juni solle es auch eine Generaldebatte im Stuttgarter Gemeinderat zum Thema Wohnungsmangel geben. Diese sei bereits seit längerem geplant gewesen – unabhängig von den Besetzungen in Heslach, sagte der Fraktionschef von SÖS-Linke-PluS, Hannes Rockenbauch.

Quelle: Stuttgarter Zeitung